Xmas

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Montag, 23. November 2015

HIMMLISCHE SCHAR IN NEUEM GEWAND & CASTING FÜR NEXT-TOP-CHRISTKIND STARTET





Foto: 
Salzburg

HIMMLISCHE SCHAR IN NEUEM GEWANDSalzburger Christkindlmarkt kooperiert mit Modeschule Hallein: Modeschülerinnen designen neues „Outfit“ für Salzburger Christkind und Engel – Umsetzung durch 1. Salzburger Kostümverleih 
Auch heuer wird das „Salzburger Christkind“ am Salzburger Christkindlmarkt wieder unzählige Besucher und vor allem hunderte Kinderaugen zum Glänzen bringen. Geht es nach den Organisatoren, einer der erfolgreichsten Christkindlmärkte in Europa, sollen das Christkind und seine Engel heuer noch mehr Bewunderung und Erstaunen auslösen. Der Grund: Die himmlische Schar wird neu eingekleidet.
Die Symbolfiguren der Weihnachtszeit sind das Christkind, der Nikolaus oder der Weihnachtsmann. Vor allem in Österreich, der Schweiz und Deutschland hat das Christkind seine große traditionelle Bedeutung und ist auch eine Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens.
In den Herzen der Österreicher bringt das Christkind die Geschenke. „Als Salzburger Christkindlmarkt fühlen wir uns seit Jahren verpflichtet, unseren Besuchern authentisches heimisches Brauchtum zu vermitteln. Perchtenläufe, Turmblasen, Krippenausstellung, Chorveranstaltungen und vieles mehr gehört dazu. Der Höhepunkt ist jedoch unser traditionelles Salzburger Christkind. Mit ihren bezaubernden Auftritten am Markt sorgen Christkind und Engel immer für viel Staunen, Freude und Besinnung. Ich freue mich daher sehr, dass wir heuer gemeinsam mit der Modeschule Hallein, deren Leitung sowie der Klasse 4a, ein neues Outfit für unsere himmlische Schar kreieren werden“, betont der Obmann des Salzburger Christkindlmarktes, Wolfgang Haider.
Halleiner Modeschülerin hat mit ihren Entwürfen Schulwettbewerb des Vereins Salzburger Christkindlmarkt gewonnen
Salzburger Christkind in neuem GewandCelina Mayr (17) aus Elixhausen, Schülerin der Modeschule Hallein, hat mit ihren Entwürfen den Schulwettbewerb um die Neueinkleidung des Salzburger Christkinds und seiner Engel gewonnen.
„Wir gratulieren Celina Mayr zu ihren gelungenen Entwürfen. Sie haben ein äußerst hohes Niveau und werden unseren Vorstellungen voll und ganz gerecht“, freut sich der Obmann des Salzburger Christkindlmarktes, Wolfgang Haider. Ziel war es, in die Neuentwürfe sowohl kreative als auch regionaltypische Elemente einfließen zu lassen. Das Salzburger Christkind und seine Engel sollen damit als typisch salzburgerisch erkennbar sein.
Das Kleid des Christkinds weist eine sehr klare Formensprache auf. Durch eine spezielle Schnittlösung am Vorderteil wird eine Sternform sichtbar. „Sie erinnert an den Stern von Bethlehem, der am Nachthimmel vorbeizieht“, erläutert Mayr. Die Glitzerelemente im Stoff sollen Sternenstaub symbolisieren. Auch für die Frisur des Christkinds hat die Modeschülerin eine Idee mit einem Kranz als Heiligenschein geliefert. Die Bekleidung der Engel ist sehr schlicht gehalten, was viel Freiraum für Fantasie offen lässt.
„Wir bedanken uns bei der Modeschule Hallein für die tolle Kooperation“, betont Haider. Damit ist die Stille-Nacht-Gemeinde Hallein neben der Spende des großen Christbaums für den Residenzplatz mit einem weiteren Projekt beim Salzburger Christkindlmarkt eingebunden. Geschneidert werden die Entwürfe schließlich vom 1. Salzburger Kostümverleihs, unter der Leitung von Frau Elisabeth Klug.
Christkind kommt heuer auch am Mittwoch zur Kinderlesung.Das Salzburger Christkind und seine Engel haben jeden Samstag im Advent (ab 17.30 Uhr, am 28. 11. ab 16.30 Uhr) ihren Auftritt am Markt und verteilen ihre Geschenke an die Kinder. Zudem ist das Christkind heuer erstmals immer auch mittwochs ab 16 Uhr bei den Kinderlesungen mit Alexander Fussek unter dem großen Christbaum am Residenzplatz anzutreffen. An einem speziell für das Christkind gestalteten Bereich, direkt bei der heuer noch schöneren Lebkuchenbackstation. Dort haben dann die Kinder auch die Möglichkeit, Foto und eine Signierung vom Christkind zu erhalten.
Neu: Wunschballon: Wünsche ans Christkind im Himmel senden.Neu ist heuer die Wunschkarte an das Christkind im Himmel. Die Karten bekommen die Kinder direkt bei der Lebkuchenbackstation und können – mit den Wünschen versehen – sofort mit Ballons direkt an das Christkind in den Himmel versandt werden.
CASTING FÜR NEXT-TOP-CHRISTKIND STARTET
Salzburger Christkindlmarkt sucht hübsche Mädchen für himmlischen Job. 

Junge Mädchen aufgepasst: Der Salzburger Christkindlmarkt sucht wieder das „Next-Top-Christkind“ und die dazugehörigen „Next-Top-Engel“.
Auch heuer hat der Salzburger Christkindlmarkt wieder himmlische Jobs zu vergeben: Bei einem eigenen „Christkindcasting“ werden im Studio des TV-Senders RTS Salzburg das Salzburger Christkind und vier Engel gesucht. Wie in den Vorjahren soll die himmlische Schar an vier Samstagen vor Weihnachten und bei den Kinderlesungen am Mittwoch die Besucher bezaubern und Kinderaugen zum Glänzen bringen. „Die Auserkorenen sind heuer in neuem Himmelsgewand, designed von der Modeschule Hallein, Lockenkopf und Federflügel am Christkindlmarkt unterwegs und werden von allen bewundert und bestaunt, denen sie begegnen“, weiß Wolfgang Haider, Obmann des Salzburger Christkindlmarktes.
Für das Christkind- und Engelcasting können sich alle Mädchen und jungen Damen zwischen 14 und 18 Jahren bewerben. Eine prominente Jury wird die Besten für den himmlischen Job auswählen.
Bereits beim Casting haben die jungen Mädchen die Chance, ins Fernsehen zu kommen. Denn RTS Salzburg berichtet live von der Auswahl.
Nähere Info und Bewerbungsunterlagen findet man im Internet unter http://www.christkindlmarkt.co.at/unser-christkind/christkind-casting-2015/

Obmann:
Wolfgang Haider
Verein Salzburger Christkindlmarkt
Tel.: +43 (0)664 3839555 +43 (0)664 3839555
haider@christkindlmarkt.co.at
www.christkindlmarkt.co.at
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
POLAKandFRIENDS GmbH Werbeagentur
Heinz Polak
Hofhaymer Allee 42
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 83 02 15-0 +43 (0)662 83 02 15-0
Fax: +43 (0)662 83 02 15-15
h.polak@christkindlmarkt.co.at
www.polakandfriends.com
Fotoservice-Partner:
Franz Neumayr
www.neumayr.cc


Gleich gibt es heissen Tee!

Gleich gibt es heissen Tee!
Foto: Saskia-Marjanna Schulz

Liebe

... ist ein Kunstwerk.

Ingeborg Bachmann

Liebe

... ist ein Zeitwort, ein Verhältniswort, ein Zahlwort oder ein Umstandswort - je nachdem.

Orson Welles

Vorfreude

Vorfreude
Foto: Saskia-Marjanna Schulz

Schnee

Schnee
Foto: Saskia-Marjanna Schulz

Bevor es Guide-Michelin-Sterne-Köche gab ...

– also vor 1900 – gab es auch schon hochbegabte Meisterköche. Einer der bekanntesten Köche der Neuzeit war Georges Auguste Escoffier (1846-1935).

Noch bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhundert war es eine ehrenvolle Verpflichtung jedes Kochkollegen – und jeder Kochkollegin – beim Nennen seines Namens (!) aufzustehen(!). Manche Kollegen führten diesen Kult noch weiter und verneigten ihr Haupt vor ihm. Andere Zeiten gewiss.

Aber Escoffier beeinflusste die französische Haute Cuisine auch auf besondere Weise: Er liess sich von Köstlichkeiten aus anderen Ländern inspirieren.

Er kochte in Paris und Nizza. Sein erstes Restaurant, Le Faisan doré, eröffnete er in Cannes. Im Jahre 1879 übernahm er die Leitung des Maison Chevet am königlichen Palast in Paris.

Später kreierte er seine weltberühmten Speisen wie zum Beispiel Seezungenfilet Coquelin, Homard à l’américaine, Geflügel à la Derby und Pfirsich Melba.

1898 wurde das berühmte ‚Ritz’ an der Place Vendôme in Paris eröffnet. Escoffier übernahm die Direktion der Küche.

1903 wurde sein bekanntestes Buch herausgegeben: der ‚Guide Culinaire’ - ‚Kochkunstführer’.

Der französische Präsident Raymond Poincaré erhob Escoffier am 11. September 1919 zum Ritter der Ehrenlegion Frankreichs.


Escoffiers ‚Guide Culinaire’ wird als eine der formalen Grundlagen der Kochkunst des 20. Jahrhunderts angesehen.



Auf eine Christblume

I

Tochter des Waldes, du Lilienverwandte,
So lang von mir gesuchte, unbekannte,
Im fremden Kirchhof, öd und winterlich,
Zum erstenmal, o schöne, find ich dich!

Von welcher Hand gepflegt du hier erblühtest,
Ich weiß es nicht, noch weßen Grab du hütest;
Ist es ein Jüngling, so geschah ihm Heil,
Ist's eine Jungfrau, lieblich fiel ihr Teil.

Im nächtgen Hain, von Schneelicht überbreitet,
Wo fromm das Reh an dir vorüberweidet,
Bei der Kapelle, am kristallnen Teich,
Dort sucht ich deiner Heimat Zauberreich.

Schön bist du, Kind des Mondes, nicht der Sonne;
Dir wäre tödlich andrer Blumen Wonne,
Dich nährt, den keuschen Leib voll Reif und Duft,
Himmlischer Kälte balsamsüße Luft.

In deines Busens goldner Fülle gründet
Ein Wohlgeruch, der sich nur kaum verkündet;
So duftete, berührt von Engelshand,
Der benedeiten Mutter Brautgewand.

Dich würden, mahnend an das heilge Leiden,
Fünf Purpurtropfen schön und einzig kleiden:
Doch kindlich zierst du, um die Weihnachtszeit,
Lichtgrün mit einem Hauch dein weißes Kleid.

Der Elfe, der in mitternächtger Stunde
Zum Tanze geht im lichterhellen Grunde,
Vor deiner mystischen Glorie steht er scheu
Neugierig still von fern und huscht vorbei.

II
Im Winterboden schläft, ein Blumenkeim,
Der Schmetterling, der einst um Busch und Hügel
In Frühlingsnächten wiegt den samtnen Flügel;
Nie soll er kosten deinen Honigseim.

Wer aber weiß, ob nicht sein zarter Geist,
Wenn jede Zier des Sommers hingesunken,
Dereinst, von deinem leisen Dufte trunken,
Mir unsichtbar, dich blühende umkreist?

Eduard Mörike (1804-1875)

Altes Kaminstück

Draußen ziehen weiße Flocken
Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam, stillvertraut.

Sinnend sitz ich auf dem Seßel,
An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Waßerkeßel
Längst verklungne Melodien.

Und ein Kätzchen sitzt daneben,
Wärmt die Pfötchen an der Glut;
Und die Flammen schweben, weben,
Wundersam wird mir zu Mut.

Dämmernd kommt heraufgestiegen
Manche längst vergeßne Zeit,
Wie mit bunten Maskenzügen
Und verblichner Herrlichkeit.

Schöne Frauen, mit kluger Miene,
Winken süßgeheimnisvoll,
Und dazwischen Harlekine
Springen, lachen, lustigtoll.

Ferne grüßen Marmorgötter,
Traumhaft neben ihnen stehn
Märchenblumen, deren Blätter
In dem Mondenlichte wehn.

Wackelnd kommt herbeigeschwommen
Manches alte Zauberschloß;
Hintendrein geritten kommen
Blanke Ritter, Knappentroß.

Und das alles zieht vorüber,
Schattenhastig übereilt -
Ach! da kocht der Keßel über,
Und das naße Kätzchen heult.

Heinrich Heine (1797-1856)

Weihnachten

... - ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.

Jean-Paul Sartre

Winterlied

Geduld, du kleine Knospe
Im lieben stillen Wald,
Es ist noch viel zu frostig,
Es ist noch viel zu bald.

Noch geh ich dich vorüber,
Doch merk ich mir den Platz,
Und kommt heran der Frühling,
So hol ich dich, mein Schatz.

August Graf von Platen (1796-1835)

Weihnachten

Zwar ist das Jahr an Festen reich,
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
Stets harren in süßer Lust und Pein.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu'n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Liebe

... einen Menschen zu lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Am Weihnachtsabend

Stehst du freundlich wieder offen,
Meiner Kindheit Paradies,
Das ich unter frohem Hoffen,
In der Jugend Mut verließ? -

Haben Zauberlandes Räume
Hell sich wieder aufgetan,S
chaukeln meine alten Träume
Wieder mich in süßem Wahn?

Gießt der Kerzen muntrer Schimmer
Licht durch meine Lebensnacht,
In der schon seit Jahren nimmer
Ruhesterne mir gelacht? -

Wär ich niemals doch geschieden
Aus dem engbeschränkten Reich;
Dann wär meiner Seele Frieden
Noch wie damals ewig gleich.

Ach, nun scheinen Weihnachtskerzen
Wie der Fackel düstrer Zug,
Wenn zum Grab gebrochne Herzen
Auf der Bahre hin man trug. -

Oder wie die Abendröte
Noch den Horizont bemalt,
Wenn sich schon die Nacht erhöhte,
Längst nicht mehr die Sonne strahlt.

Abglanz des verlornen Glückes
Find ich, wo sonst Glückes Spur:
Kenne Gunst des Augenblickes
Diesen bleichen Schatten nur.

Matt versanken kleine Freuden
Vor der Liebe Sonnenglanz. -
Nach der Liebe steht das Scheiden,
Es zerriss mir meinen Kranz.

Flattern auch noch kleine Blüten
Hier und dort mir freundlich zu,
Nehm ich sie, wie sie sich bieten;
Doch sie geben keine Ruh.

Leuchtet nur ihr Weihnachtskerzen,
Durch die Winternacht so mild,
Also strahlt durch Gram und Schmerzen
Meiner einz’gen Liebe Bild.

Ida Gräfin Hahn-Hahn (1805-1880)

Schnee

Schnee
Foto: Saskia-Marjanna Schulz

Es ist wieder soweit ...

Es ist wieder soweit ...
Foto: Saskia-Marjanna Schulz

Liebe

... es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr: trotz seiner selbst.

Victor Hugo

Liebe

... eine Liebesbeziehung kann man zerreden. Zerschweigen kann man sie nicht.

Robert Musil

Liebe

Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein;

Langen
Und bangen
In schwebender Pein,

Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt,
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.

Johann Wolfgang von Goethe