Vieles ist jetzt anders. Deshalb werde ich hier das ganze Jahr über die Kurzfassung meiner Family-and-Friends-Letter für alle veröffentlichen. Gewidmet meiner Familie, meinen Freundinnen und Freunden und allen Menschen.
By Lilli Cremer-Altgeld
In meinem realen Leben habe ich bis vor kurzem keinen Menschen gekannt, der geschlagen hat oder geschlagen wurde. Weder in der Familie – noch im Freundeskreis.
Erst vor wenigen Jahren lernte ich einen solchen Menschen kennen: Er, ein bekannter promovierter Jurist – seine Frau, eine bekannte Lady aus der Kunstszene. Sie hatte alles, was sich scheinbar eine Frau wünscht – warum er sie immer geschlagen hat – und sie sich nicht wehren konnte – ich weiß es nicht.
Bereits vor vielen Jahren hatte ich den Gedanken, dass es so etwas geben müsste wie ein
ZWILLINGSLERNPROGRAMM
für Mädchen und Jungen (Arbeitstitel)
A-Zwilling: Selbstverteidigungsausbildung für Mädchen und Jungen
B-Zwilling: Psychologische Ausbildung für Jungen und Mädchen.
Wenn nicht im Kindergarten – so in der Grundschule - müssten diese Kurse verpflichtend über Jahre praktiziert werden. Damit das mit dem Schlagen in der Zukunft aufhören wird.
Jungen – Männer – haben es dann nicht mehr nötig zu schlagen – sie können ihre Probleme erkennen, lösen und oder zumindest Hilfe suchen, diese finden und annehmen.
Mädels – Frauen – können sich so professionell wehren, so, dass die Jungens und Männern keine Lust mehr haben, schlagend zu argumentieren. Auch Männer, die geschlagen werden – können sich dann endlich wehren.
Mit diesem Programm kann eine Basis für Gewalt in der Partnerschaft, in der Ehe und in der Familie obsolet werden - weiteres müsste folgen.
Warum eigentlich nicht?
Was könnte dagegen sprechen?
Die Frage ist:
Wer ist hier erste:r Ansprechpartner:in?
Bundesministerium für Bildung und Forschung?
Ministerpräsident:innen der Länder?
Kultusministerkonferenz?
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft?
Kirchen?
Wo und wie könnte man/frau anfangen?
Vielleicht einfach so: diese Mail in deinen/euren Mail-Verteiler geben – mit der Bitte, die Info weiter zu geben.
Eine frühere Freundin gewährte mir den völligen Einblick in ihre Arbeit zur Diplom-Psychologin. Thema: „Alkoholismus und die Gewalt bei Männern.“
Später habe ich an einer Studie der Bundesregierung mitgearbeitet: Es ging um schwangere Frauen aus bildungsfernen Milieus. Viele Frauen, mit denen ich damals gesprochen habe, sahen keinen Ausweg, sich gegen ihren Mann zu wehren - viele von ihnen hatten auch deshalb das Ziel: Immer wieder schwanger zu werden - weil die Männern dann weniger, weniger brutal oder manchmal gar nicht geschlagen haben.
Und das ist Thomas, wenn er in seinem Studio als Sprecher arbeitet für Werbung, Image- und Erklärfilme, Dokumentationen, Hörbücher, Hörspiele, Lesungen. Und/oder als "Italienischer Diener", "Kölscher Gobblin", "Bauernschlaue Wache", "Friesischer Koch" oder "Sächsischer Alchemist":
Thomas engagiert sich seit ca. 15 Jahren in Sachen Spenden von Rechnern an Menschen, die sich keinen Rechner leisten können. Er hat im Laufe der Jahre schon einige Hundert ausgemusterter Geräte aufgearbeitet, neu installiert und an Schulen, Kindertagesstätten, Geflüchtete und finanziell schwache Familien im HomeSchooling gespendet.
Gerade läuft eine große Spendenaktion, die er auf Facebook initialisiert hat:
BITTE: Teilen, mailen und weitersagen: Thomas Küchlers Spendenaktion für Homeschooling Rechner für Kindertagesstätten, Geflüchtete und finanziell schwache Familien. Und für Schulen.
Wenn ich auf dieses Jahr blicke – sehe ich immer
wieder ROT
In diesem Jahr 2020 wurde uns vom Schicksal die ROTE
KARTE gezeigt – wie erstmalig im Fußball bei der WM 1970.
Doch während es im Fußball um eine Art Verweis geht
und ging – mussten wir im Frühjahr und jetzt wieder „völlig unschuldig“ diesen
LOCKDOWN hinnehmen, ertragen und verarbeiten. (Gewiss: Politisch gesehen ist
das völlig in Ordnung – gleichwohl für viele, viele Menschen eine besondere Not,
Schwere und Herausforderung.)
Für nicht wenige von uns wurde aus der kleinen ROTEN
KARTE inzwischen ein ROTES TUCH.
Und nicht selten hatten wir Mühe, unseren eigenen ROTEN
FADEN im Leben im Auge zu behalten.
Aber wohin wird der ROTE FADEN uns führen?
Ich habe darüber nachgedacht und mein Lösungsansatz
heißt:
Werden wir aktiv.
Werden wir aktiver.
Werden wir doch einfach richtig aktiv(er):
Machen wir aus dem ROTEN TUCH - einen ROTEN TEPPICH!
Das kann durchaus der mentale ROTE TEPPICH für uns sein.
Der ROTE TEPPICH, auf dem sonst nur die VIP, die STARS und Held*innen laufen
dürfen.
Wie sieht unser „Roter Teppich“ aus?
Es kann der „Rote Teppich“ sein, den wir uns selbst
auslegen. Weil wir heldenhaften Mut bewiesen haben, tapfer gewesen und heldenhaft
zuversichtlich geblieben sind – und noch immer mutig sein müssen.
Schauen wir, wie wir diese Zeit für uns und unsere
Lieben bestens nutzen können.
Ich denke:
Wir können darüber nachdenken, wie wir unser Leben
optimieren.
Abschied nehmen von dem, was überholt ist. Ausmisten,
beiseiteschaffen, fortschmeißen. Platz machen. Für neue Gedanken. Frisches
Leben. Mit neuer Zuversicht.
An uns selbst glauben. Unsere Talente neu entdecken
und ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken. Vielleicht sogar unsere Talente
zärtlich streicheln. Was ist das, von dem ich weiß, dass ihr es besonders gut
könnt?
So, wie ich euch kenne: Ich denke an die Kunst, Tennis
zu spielen, die Kunst, charmant französisch sprechen zu können, malen, zeichnen,
fotografieren, Gitarre und Klavier, schreiben zu können – kochen, backen,
einkochen – eine Mousse au Chocolat zaubern, die selbst Auguste Escoffier
begeistern würde.
Wir nehmen das alles selbstverständlich hin was wir
können. Ich denke: Wir könnten das aber mehr würdigen. Denn: Nicht jede/r kann
so fließend FRANZÖSISCH sprechen und oder so genial TENNIS spielen, MALEN,
ZEICHNEN, FOTOGRAFIEREN, Häuser bauen, Mousse au Chocolat zaubern, Bücher
schreiben, einen Presseplan für Europa entwickeln, den
KORRELATIONSKOEFFIZIENTEN berechnen ...
MEHR WÜRDIGEN!
EUCH MEHR WÜRDIGEN!
EURE TALENTE MEHR WÜRDIGEN!
Und: Können wir die Begabungen nicht zum Anlass
nehmen, etwas mehr daraus zu machen – so wie zum Beispiel jener Dipl.-Ing. aus
NRW, der bi-lingual aufgewachsen ist – und dann auf die Idee kam: Ich kann ja
Senior*innen ehrenamtlich in FRANZÖSISCH unterrichten! (Ja, Bravo. Er hat es
getan! Und nicht nur das – er ist sogar mit ihnen auf Reisen gegangen.) Oder:
Besonderes Kochbuch schreiben (von Ur-Ur-Großmutter bis heute) – und im
Selbstverlag veröffentlichen. Oder: Ein Podcast machen: „Alles, was Sie schon
immer über Physik und Chemie wissen wollten, aber nie zu fragen wagten.“
Es kann auch etwas ganz anderes sein.
Unsere Persönlichkeit optimieren.
Selbstbewusstsein aufpolieren.
Selbstbewusstsein aufpolieren?
Gut, Selbstbewusstsein haben wir ja jetzt alle schon
reichlich aufpoliert.
Jedoch gibt es da nicht noch etwas anderes, das uns
betrifft?
Was ist mit SELBSTBESTIMMUNG? Wie wäre es, die
Selbstbestimmung zum Thema zu machen?
💝Warum denke ich, dass ich (nicht) selbstbestimmt bin?
💝Von was will ich mich befreien – was kann und muss ich akzeptieren?
💝Welches sind meine Grenzen – kann/will ich die ausweiten?
💝Welches sind meine Möglichkeiten? Will ich diese ausbauen? Wie? Was habe
ich davon?
Selbstbestimmung macht gesund und zufrieden – und
damit sind wir bei der Selbstachtung! Wie sieht es mit der Selbstachtung bei
uns aus?
Alle Engel sind kreativ!
Werden wir schöpferisch!
Noch schöpferischer – mit dem, was wir immer schon
machen wollten!
Ich habe mal nachgeschaut, wie die BEKANNTEN MENSCHEN
dieser Welt ihre Krisen und besonderen Lebenszeiten gemeistert haben. Dabei ist
mir ein ungewöhnlicher Satz von Benjamin Franklin ins Auge gesprungen –
übrigens ein wirklich sehr bemerkenswerter Mann mit einer aufregenden Bio:
Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und
Staatsmann.
Wir erinnern uns: Franklin – sein Gesicht ist uns auch
bekannt von der Einhundert-US-Dollar-Banknote ($100) – ist einer der
Väter der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (Declaration of
Independence) aus dem Jahr 1776. Es war ebenfalls Franklin, der die Vereinigten
Staaten als Diplomat in Frankreich vertrat – und sowohl erfolgreich den
Allianzvertrag mit Frankreich wie auch den Frieden von Paris verhandelte. Dies
beendete zu jener Zeit den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
Friedensnobelpreisverdächtig – wenn es diesen Preis damals schon gegeben hätte.
Das Geheimnis von Benjamin Franklin? Er beschreibt es
in seinem Buch „Der Weg zum Reichtum“ 52 BRILLANTE IDEEN FÜR IHR BUSINESS:
"Früh zu Bett und früh aufstehen
macht den Menschen gesund, reich und
klug."
Die Glücks-Trias GESUND und REICH und KLUG hat bis
heute eine Reihe von Fans gefunden.
Wohl einer der ersten wird unser Dichterfürst
Goethe gewesen sein, der wenig später geboren ist als Franklin. Aber: Hat
Goethe wirklich den Franklin gelesen – oder kam er ungefähr zu jener Zeit
selbst auf den Gedanken, dass am frühen Aufstehen etwas dran sein könnte?
Goethes Agenda?
Goethes Tag in Weimar beginnt früh, im Sommer um vier,
im Winter um sechs Uhr morgens.
Ich schlage jetzt mal einen Bogen zu unserer Zeit.
Einen Bogen zur ehemaligen amerikanischen First Lady Michelle Obama. Michelle
steht um 4.30 Uhr auf. Im Gespräch mit Oprah Winfrey sagte Obama, dass sie sich
nicht gut und sogar richtig depressiv fühle, wenn sie nicht trainiere.
Auch dieser Golfer – oder sein Trainer? – hat Franklin
gelesen: Tiger Woods. Woods ist Frühaufsteher und meinte in einem Interview:
"Wenn du erfolgreich sein willst, besser werden willst, gewinnen und deine
Ziele erreichen willst, musst du früh aufstehen."
Es geht weiter – und es scheint wirklich ein
Geheimtipp zu sein. Das Magazin InStyle schreibt: Successful People stehen
meist noch vor Sonnenaufgang auf, die meisten gegen 5 Uhr. Tim Cook verlässt
das Bett sogar bereits um 3.45 Uhr, Sergio Marchionne, der Ex-Chef von Fiat
Chrysler bereits eine viertel Stunde früher gegen 3.30 Uhr. Crazy!
Die meisten Firmenlenker beginnen schon sehr früh mit
der Arbeit, andere schaffen es durch das frühe Bett-Verlassen, Sport und
gemeinsame Zeit mit der Familie in ihren Tagesablauf zu integrieren.
Business Insider deckt auf:
🌞
General-Electric-Chef Jeff Immelt steht um 5:30 Uhr auf, um Sport zu treiben.
🌞 Die Chefin von
PepsiCo, Indra Nooyi, ist schon um 7 Uhr im Büro. Nooyi wacht jeden Tag schon
um 4 Uhr früh auf. Den Kollegen von „Fortune“ sagte sie, dass Schlaf ein
Geschenk Gottes sei — das sie nie erhalten habe.
🌞 Twitter-Chef
Jack Dorsey steht schon vor Sonnenaufgang auf, um Joggen zu gehen. Wie die
Kollegen vom „New York Magazine“ berichten, steht der Mitgründer von Twitter
morgens um 5:30 Uhr auf, um täglich zehn Kilometer zu laufen und zu meditieren
(!).
🌞 Virgin-Gründer
Richard Branson steht mit dem Sonnenaufgang um 5:45 Uhr auf. Im Interview mit
Business Insider verriet Branson, dass er jeden Tag um 5:45 Uhr aufsteht,
selbst wenn er auf seiner Privatinsel schläft. Dann lässt er einfach die
Vorhänge auf, um von der Sonne geweckt zu werden.
🌞 Auch
PIMCO-Mitgründer Bill Gross ist um 6 Uhr im Büro. Gross steht schon um 4:30 Uhr
früh auf, um die Aktienmärkte zu beobachten. Zur Arbeit geht er dann aber
„erst“ um 6 Uhr.
Wer nicht von Natur aus ein EARLY BIRD ist, wird sich
vielleicht schwer tun, den Wecker etwas früher zu stellen. Allerdings: Es ist
auch Übungssache.
Durch die Restaurants meiner Eltern war ich eher an
das späte ZUBETTGEHEN gewohnt. Doch im Laufe des Lebens habe ich
herausgefunden, dass es viel prickelnder ist, früh aufzustehen. Meine Zeit ist
das Wachwerden zwischen 04:00 und 05:00 Uhr. Im Sommer wie im Winter. Das ist jetzt
mein natürlicher Rhythmus.
Ich fühle mich immer gleich gesund und munter, hoch
motiviert, mit 1.000 Gedanken, die ich über Nacht gesammelt habe und nun erst
einmal im Laptop festhalten muss. Mein kleines FITNESSSTUDIO IM FREIEN –
kommt gleich danach dran.
Wir haben durch das ROTE TUCH die Chance, stärker in
uns hinein zu horchen und zu hören:
Was will ich wirklich? Bin ich schon – oder: noch? –
auf dem richtigen Weg. Und, wenn wir diesen „Weg für uns“ gefunden haben – dann
ist das unser ROTER TEPPICH! Egal, ob das nun ein Radweg in der Eifel ist, der
Quai d'Orsay in Paris oder die Piazza di Spagna in Rom – metaphorisch gesehen.
Wenn wir ganz genau wissen: Wer bin ich – und was ist
der Sinn meines Lebens – dann hat dieses Gefühl und dieses Wissen die Qualität
eines ROTEN TEPPICHS. Aus meiner Sicht.
Selbstredend gibt es auch andere Wege, um GESUND,
REICH und KLUG - und damit GLÜCKLICH zu werden. Ja klar, auch
Langschläfer und Normalschläfer können glücklich sein. Jedoch: Der frühe
Morgen hat einen besonderen ZAUBER. Oder, wie der VOLKSMUND sagt: „Morgenstund
hat Gold im Mund".
Kürzlich las ich im GQ-Magazin, was erfolgreiche – und
damit meine ich zufriedene und glückliche – Menschen ANDERS MACHEN als andere
Menschen. Vielleicht schauen wir uns das mal an – und können davon lernen:
Was machen diese ZUFRIEDENE, GLÜCKLICHE, ERFOLGREICHE
Menschen anders?
💖 Erfolgreiche
Menschen definieren ihren Erfolg selbst.
Sie machen sich nicht von den Einschätzungen anderer Menschen abhängig.
💖 Wer Erfolg
haben möchte, der muss auch einmal etwas riskieren. Also raus aus der Komfortzone – denn wer immer nur dasselbe macht, der
entwickelt sich nicht weiter.
💖 Nur derjenige,
der etwas wagt, kann sich
weiterentwickeln – das kann aber durchaus auch einmal schiefgehen.
Erfolgreiche Menschen haben keine Angst vor Fehlern, sondern nutzen sie, um
sich weiterzuentwickeln.
💖 Ein Sprichwort
besagt, dass jeder Mensch die Summe der
fünf Menschen ist, mit denen er die meiste Zeit verbringt. Im Job kann man
sich seine Kollegen meistens nicht aussuchen – wohl aber in seiner Freizeit.
💖 Sie lernen ständig weiter. Erfolg entsteht
oft, wenn man vom gewohnten Weg abweicht und etwas Neues wagt.
💖 Sie haben immer das Ziel im Blick. Wer
erfolgreich ist, hat seinen Erfolg nur selten durch einen großen Sprung
ergattert. Häufiger führen viele kleine Schritte zum gewünschten Ergebnis:
Erfolgreiche Menschen haben ihre Ziele immer im Blick und arbeiten konsequent
auf sie hin.
💖 Die meisten
erfolgreichen Menschen haben eine sehr
durchdachte Tagesplanung: Sie vermeiden Multitasking und konzentrieren sich
voll und ganz auf den Moment. Dazu gehört es auch, Ablenkungen und
Unterbrechungen zu vermeiden.
💖 Rituale geben Halt. Viele erfolgreiche
Menschen stehen morgens früh auf, um
in Ruhe zu meditieren, Sport zu machen, ein Instrument zu spielen oder ein Buch
zu lesen. In dieser Zeit ist man/frau noch ungestört.
Mag sein, dass sich daraus ein für euch individueller
Teppich weben lässt. Ein ROTER.
Toscana.
Ihr wisst: Wir haben hier unser kleines Dorf – mental.
Um abzuhängen, zu entspannen – es uns gut gehen zu lassen.
Unser Dorf im Schnee - ihr werdet
überrascht sein, wie hier alles im Winter aussieht.
Ich bin da schon mal mental vorgefahren und habe mit
den ersten Freiwilligen draußen und drinnen den Baum geschmückt.
Wir hoffen, es gefällt euch. Ihr alle seid herzlich
willkommen.
Der
Weg zum Haus. Mit Bänke zum Ausruhen.
♫♪♪♫
Alle Jahre wieder…♫♫♪♫♪
Wir haben uns „etwas“ überlegt. Wir wollen die
Weihnachtsgeschichte in Mundart hören.
Jeden Tag eine andere Mundart.
🧚🏻♂️
🧚🏻♂️
🧚🏻♂️
🧚🏻♂️
🧚🏻♂️
Und
jetzt noch ein besonderes Bonbon:
Ich danke euch für die vielen, vielen, vielen wunderbaren,
bezaubernden und liebevollen Mails, Brieftauben und andere Zeichen der
Verbundenheit. Ihr seid wirklich wirklich wirklich echte Freundinnen und Freunde. Ich bin sehr gerührt und dankbar für alles, was ich von
euch gehört und gelesen habe. So dankbar.
Und jetzt:
Ich freue mich auf unser mentales
Zusammensein im Schnee.
Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten mit unseren/euren Lieben, ein frohes Fest und ein erfrischendes 2021. Macht es euch kuschelig.
✧ Each breathe enhance your beauty.
✧ Each heart beat improve your intelligence.
✧ Each second passed makes you luckier.
Eure 💖
Lilli
Heute Abend wollen wir diese
LIEBESKUGELN IM MEER SCHWIMMEN LASSEN ... alle basteln seit Wochen daran, damit
die ganze Welt in Liebe und Frieden getaucht wird. Wünschen wir uns eine FROHE
WEIHNACHT!
Unter dem Leitwort „Fürchtet Euch nicht!“ feiern der EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Erzbischof Kardinal Reinhardt Marx einen ökumenischen Online-Weihnachtsgottesdienst an Heiligabend. Der Gottesdienst wird als Livestream auf YouTube übertragen.
„Wir werden mit Gottes Hilfe durch diese schwere Zeit kommen. Von ihm werden wir die Kraft für den weiteren Weg bekommen.“ Diese Botschaft geht für den bayerischen Landesbischof und Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, vom Weihnachtsfest im Pandemiejahr 2020 aus. Mit Jesu Geburt begebe sich Gott mitten hinein in das, was unser Leben derzeit ausmache: „Gott kommt mitten in unser Gefühlschaos, mitten in unsere Angst, mitten in unsere Sorgen und schenkt sich uns ganz, mit seiner Liebe, mit seinem tröstlichen Blick, mit seinem Licht - dem Licht von Bethlehem“, so Bedford-Strohm. Die Einladung, dieses Licht der Freude weiterzutragen, richtet er auch an alle Menschen, die aus guten Gründen den Weihnachtsgottesdienst in diesem Jahr online oder vor dem Fernseher mitfeiern. „Mit diesem Licht und mit dieser Liebe hat es zu tun, dass wir anders Weihnachten feiern, dass wir Weihnachten so feiern, dass niemand unverantwortbaren Risiken für die Gesundheit ausgesetzt wird.“ Auch auf diese Weise werde sich das Weihnachtslicht ausbreiten, so dass viele vielleicht später einmal sagen können: „Dieses Weihnachten im verrückten Pandemiejahr 2020 war das Weihnachten, an dem mein Wohnzimmer zur Kirche geworden ist. Weil ich ein Licht angezündet habe. Weil mein Licht verbunden war mit dem Licht von Bethlehem“, so der Ratsvorsitzende.
Nun komme es darauf an, das Weihnachtslicht und die damit verbundene Liebe auch weiterzugeben: „Indem wir aufeinander achten. Indem wir Einsame anrufen oder ihnen handgeschriebene Briefe schicken. Indem wir physische Kontakte reduzieren und, wo es geht, digital zusammenkommen. Indem wir Lichter anzünden, die uns und andere trösten.“
Eine ökumenische Weihnachtsansprache des EKD-Ratsvorsitzenden und des Vorsitzenden der Deutschen Bischofkonferenz sendet die ARD am 24. Dezember im Anschluss an die Tagesschau um 20.10 Uhr.
Am ersten Weihnachtsfeiertag predigt der Ratsvorsitzende um 10 Uhr im Festgottesdienst in der Münchner Bischofskirche St. Matthäus. Der Gottesdienst wird live im Bayerischen Fernsehen und im hr-Fernsehen übertragen.
Eine Übersicht über Fernseh-, Radio- und Online-Gottesdienste hat die EKD unter www.weihnachtsgottesdienste.de veröffentlicht.
Warum versteht mich keiner – das ist so eine Frage von hochbegabten
Menschen, die mir oft gestellt wird: Warum verstehen die Menschen mich nicht?
Das dachte ich schon, als ich noch ganz klein war. Aber dann gab es einen
Lichtblick: Ich war so zwischen 3 und 4 Jahren und meine Tante – in meiner
zweiten Heimat auf dem Land, im Westerwald – erreichte, dass ich zeitweise zur
Schule gehen durfte.
Ich durfte meine Fragen zwar erst nach dem Unterricht stellen – aber
endlich konnte ich fragen und bekam die richtigen Antworten.
Ein Lichtblick!
Nicht verstanden zu werden – ist für Hochbegabte fast das Schlimmste.
Allerdings nicht für alle Hochbegabte. Denn auch bei Menschen mit einem hohen
IQ gibt es Unterschiede. Große Unterschiede. Sehr große Unterschiede.
Normalerweise erkennen wir ja die Hochbegabten sofort – weil sie
irgendein Merkmal haben, dass ganz außergewöhnlich ist. Aber es gibt auch die
anderen Hochbegabten – die unauffälligen Hochbegabte – wie mich.
Ich erzähle Ihnen jetzt eine Geschichte – vielleicht erkennen Sie sich.
Und vielleicht haben Sie dann Fragen.
Blicken wir erst einmal auf die Typischen – und dann auf eine nicht
typische Hochbegabte:
Es sind die
kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs
Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und
spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann
bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste
Professorin.
Man kennt sie.
Dann gibt es
noch die anderen.
Ihre Begabung
ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für
Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie
mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie
eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.
Und doch haben
sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.
Ein Beispiel:
Ich war Mitglied in einem bekannten Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in
seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich
alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen
Gesetz, das für alle Menschen eine Erleichterung sein sollte. Man diskutierte.
Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.
Ich erwähnte
den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder größeren Stadt stehen diese
Interviewer auf den bekannten Einkaufsstraßen und wollen wissen, welche
Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Straßeninterviews
nennen wir das. In Köln ist dafür z.B. die Schildergasse bekannt. Ganz zu
Anfang meines Studiums habe ich da auch oft gestanden – und vielleicht sind wir
uns begegnet und ich habe Sie gefragt, welche Marmelade Sie zu Ihrem Frühstück
bevorzugen.
Vielleicht
haben Sie mir geantwortet. Vielleicht waren Sie in Eile – und sind gleich
weiter gezogen. Aber jetzt haben wir vielleicht Zeit für einander. Vielleicht
stellen SIE ja jetzt die Fragen. Nicht auf der Schildergasse – sondern hier per
Mail.
Zurück zur
Marktforschung und zum WIR. Wir, das waren meine Kolleg*innen aus der Marktforschung
und ich. Ich leitete zu jener Zeit ein Institut für Markt- und
Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren sehr
bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.
In meinem
Verband war das alles bekannt.
Ja. Sagte man:
Eine Befragung auf der Straße ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch
immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Straße und befragen die
Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an
den OB der Stadt. Der kann sie prüfen und weiter geben in den Bundestag.
Einer von
meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen
können, mit uns zu reden?
Wie, sagte ich:
50 Menschen?
Ja. Sagten die
anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.
Klar sind 50
Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50
Menschen motivieren, ein neues Gesetz in den Bundestag zu bringen?
Nach einer
halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir
das wohl schaffen werden?
Warum so
zaghaft?
Die Jungs und
Mädels, die hier zusammen saßen, waren die Menschen, die täglich über Millionen
(!) entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000
und mehr! Warum um alles in der Welt so zaghaft?
Mir war klar,
dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht
weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der
Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen
wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen. Und vielleicht müssen
wir das alles vergessen. Es sei denn, der Mut der Frauen und Männer würde
erwachen.
Noch bevor ich
den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren
konnte, war es bei mir raus:
1.000 INTERVIEWS!
1.000
Interviews? Der Aufschrei hat den Kölner Dom zum Wanken gebracht.
1.000
Interviews?
Diese
Junior-Ausgaben der Top-Manager*innen benahm sich – als würden sie nicht bis 3
zählen können.
1.000
Interviews?
Das Entsetzen
war groß. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was
zumeist losgeht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen
Weg vor Augen hat:
🌟GEHT NICHT!
🌟FUNKTIONIERT
NICHT!
🌟SCHAFFEN WIR
NICHT!
🌟WIR SIND DOCH
NICHT VERRÜCKT!
🌟WER SOLL DAS
DENN ALLES ZAHLEN?
Ich hörte mir
das eine Stunde an, während ich bereits das Konzept schrieb, die Umsetzung des
Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident
hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu
kommen und die Einzelheiten zu präsentieren.
Gesagt. Getan.
Wir fanden über
50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die
ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen
mit den „höchsten Stundenlöhnen“, die hier und heute ehrenamtlich auf die Straße
gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.
Um Mitternacht
hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir
kontrolliert. Alles perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein
Team von inzwischen fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert, so
leidenschaftlich arbeiten gesehen.
👄Alles für das
EHRENAMT!
👄Es wurde keine
Geld ausgegeben!
👄Niemand bekam
Geld für diese Arbeit!
Am nächsten
Morgen wurde noch einmal alles kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins
Rechenzentrum zur Universität der Stadt. Ich schrieb dazu einen Bericht für die
Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte
ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB
präsentieren zu dürfen.
Der OB schien
sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“: In den
Deutschen Bundestag.
Und so wurde
aus unserer Idee der Beweis, dass diese 1.000 Menschen diese Verbesserung ihres
Alltags wirklich alle, alle wollten.
Schließlich
wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag
etwas besser macht.
Nein, so
faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht. Auch nicht so charmant
wie eine Melodie von Mozart.
Aber es
erleichtert seitdem jedem Menschen das Leben.
Und das Tag für
Tag in Deutschland.
Hochbegabte
sind manchmal anders.
Ihre Ergebnisse
sind weniger prickelnd – aber sie können die Türen öffnen, die verschlossen
waren. Sie können Sachen wieder ans Laufen bringen – an die niemand mehr
geglaubt hat. Und: Sie können in der Krise ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Lilli Cremer-Altgeld ist gelernte Print-, Radio- und Fernseh-Journalistin. Im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) hat sie über internationale Wirtschaftspolitik geschrieben. Als Universitätskuratorin leitete sie den Arbeitskreis Presse an der Privaten Universität Witten/Herdecke. Sie hat an der Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Köln, Leipzig und Dresden Kommunikation unterrichtet und wurde aufgenommen als Mitglied im Rednerlexikon für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ihre Seminare und Vorträge führten sie durch Deutschland, Europa, in die USA, in die Karibik und nach Afrika. Von der Stadt Köln ist Cremer-Altgeld für Ihre Arbeiten mit dem Museumsportrait 'Kölner Persönlichkeiten' ausgezeichnet worden ebenso wie mit der gleichnamigen Veröffentlichung von Professor Alphons Silbermann und Peter H. Fürst. Auswahlkriterien waren: Wer »hervorragend geeignet erschien, sein Köln in all seiner Lebendigkeit und Farbigkeit, seiner menschlichen Wärme und hohen Intellektualität zu vertreten.« Cremer-Altgeld ist Bloggerin. Sie interviewt Menschen aus allen sozialen Milieus: unbekannte, unerkannte, bekannte, berühmte und weltberühmte Persönlichkeiten. Sie schreibt und arbeitet als Beraterin für Wirtschaftsunternehmen, Institutionen und Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur lillicremeraltgeld@t-online.de
Für Frieden und Harmonie in der Partnerschaft, Ehe + Familie: ZWILLINGSLERNPROGRAMM. Bitte teilen.
Impuls für eine Diskussion: Eine frühere Freundin gewährte mir den völligen Einblick in ihre Arbeit zur Diplom-Psychologin. Thema: „Alkoholismus und die Gewalt bei Männern.“ Später habe ich an einer Studie der Bundesregierung mitgearbeitet: Es ging um schwangere Frauen aus bildungsfernen Milieus. Viele Frauen, mit denen ich damals gesprochen habe, sahen keinen Ausweg, sich gegen ihren Mann zu wehren - viele von ihnen hatten auch deshalb das Ziel: Immer wieder schwanger zu werden - weil die Männern dann weniger, weniger brutal oder manchmal gar nicht geschlagen haben. Mein – inzwischen: UNSER – Gedanke: ZWILLINGSLERNPROGRAMM für Mädchen und Jungen: A-Zwilling: Selbstverteidigungsausbildung für Mädchen und Jungen. B-Zwilling: Psychologische Ausbildung für Jungen und Mädchen. Ab der Grundschule verpflichtend für alle Kinder. Ziel: Das Ende der Gewalt in der Liebe, Partnerschaft und in der Familie. Dazu haben wir Mails geschrieben an ☕ Bundesministerium für Bildung und Forschung ☕ Ministerpräsident:innen der Länder ☕ Kultusministerkonferenz ☕ Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ☕ Kirchen. Nach dem GESETZ DER KRITISCHEN MASSE (Spieltheorie) kann den Frauen, Kindern – und auch Männern in der Zukunft geholfen werden. Erste Angesprochene haben sich gemeldet. Hintergrundinformation, Entwicklung und aktueller Stand gibt es mit dem Klick auf das Foto.
Weihnachtsseite für Hochbegabte?
Liebe Hochbegabte,
warum brauchen Hochbegabte eine eigene Seite für Weihnachten?
Singen sie nicht die gleichen Lieder? Essen sie nicht die gleichen Speisen? Haben sie nicht die gleichen Freuden?
Ja. Und: nein.
Um es gleich zu sagen: DIE Hochbegabten gibt es ebenso wenig wie DIE Deutschen oder DIE Katholiken.
Die Seite ist entstanden vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die ich mit Hochbegabten gemacht habe: Sie sind – waren – Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Coachees, Geschäftsfreunde und Geschäftsfreundinnen, Interviewpartnerinnen und Interviewpartner.
In dieser Zeit vor Weihnachten erinnere ich mich gerne an wertvolle Gespräche. Fragen. Gedanken. Fragmente.
Eben daran, dass es Hochbegabte gibt, die besondere Herausforderungen lieben. Darüber habe ich vorgedacht.
Was können Herausforderungen für Hochbegabte sein?
Zum Beispiel: kochen!
Wenn sie nicht tagtäglich am Herd stehen, um ‚ Arme Kölsche Ritter mit beschwipsten Pflaumen’ oder ‚ Crème brûlée mit Vanille und Rosmarin’ zu zaubern, dann kann es schon eine Herausforderung für sie sein, eine ‚Ente à l'orange auf klassische Art’ oder ein ‚Baiserbusserl’ am Weihnachtstag auf den Tisch zu bringen.
Oder:
Es gibt Hochbegabte, die nicht jedes Jahr vor ihrem Freundes- oder Familienkreis – vor ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder Geschäftsfreunden - die gleiche Rede leicht abgewandelt halten mögen.
Für sie mag es eine Herausforderung sein, sich zu fragen, warum gerade die Rede von John F. Kennedy, Martin Luther King oder Perikles so ergreifend gewesen ist. So bedeutend, dass wir uns heute noch erinnern? Was können diese Hochbegabten für sich daraus lernen und was umsetzen?
In diesem Sinne wünsche ich allen Hochbegabten eine prickelnde Vorweihnachtszeit.
Für Sie und Ihre Lieben glückliche Weihnachtstage.
Von Herzen Ihre Lilli Cremer-Altgeld Bedburg/Köln im November 2009
PS Herausforderung: Was ist für Sie 'Liebe' ? Was bedeutet Ihnen 'Liebe'?
PPS Leider funktioniert das Kontaktformular nicht. Wenn Sie mir schreiben mögen, bitte mit dieser Adresse: xmashochbegabte@t-online.de
Man trägt viel im Herzen, was man nie einem anderen Menschen mitteilen kann. Greta Garbo
Mordsschnee
Marc Girardelli und Michaela Grünig
Gleich gibt es heissen Tee!
Foto: Saskia-Marjanna Schulz
Heitere, bisweilen zum Nachdenken anregende Frauenunterhaltung - Lektüre mit Herz!
Michaela Grünig
Heut' ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe! Ich sehe heut' durchs Augenglas der Liebe. Johann Wolfgang von Goethe
Liebe
... ist ein Kunstwerk.
Ingeborg Bachmann
Die Freunde, die man um vier Uhr morgens anrufen kann, die zählen. Marlene Dietrich
Liebe
... ist ein Zeitwort, ein Verhältniswort, ein Zahlwort oder ein Umstandswort - je nachdem.
Orson Welles
Schnee
Foto: Saskia-Marjanna Schulz
Die Schönheit brauchen wir Frauen, damit die Männer uns lieben, die Dummheit, damit wir die Männer lieben. Coco Chanel
Vorfreude
Foto: Saskia-Marjanna Schulz
Bevor es Guide-Michelin-Sterne-Köche gab ...
– also vor 1900 – gab es auch schon hochbegabte Meisterköche. Einer der bekanntesten Köche der Neuzeit war Georges Auguste Escoffier (1846-1935).
Noch bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhundert war es eine ehrenvolle Verpflichtung jedes Kochkollegen – und jeder Kochkollegin – beim Nennen seines Namens (!) aufzustehen(!). Manche Kollegen führten diesen Kult noch weiter und verneigten ihr Haupt vor ihm. Andere Zeiten gewiss.
Aber Escoffier beeinflusste die französische Haute Cuisine auch auf besondere Weise: Er liess sich von Köstlichkeiten aus anderen Ländern inspirieren.
Er kochte in Paris und Nizza. Sein erstes Restaurant, Le Faisan doré, eröffnete er in Cannes. Im Jahre 1879 übernahm er die Leitung des Maison Chevet am königlichen Palast in Paris.
Später kreierte er seine weltberühmten Speisen wie zum Beispiel Seezungenfilet Coquelin, Homard à l’américaine, Geflügel à la Derby und Pfirsich Melba.
1898 wurde das berühmte ‚Ritz’ an der Place Vendôme in Paris eröffnet. Escoffier übernahm die Direktion der Küche.
1903 wurde sein bekanntestes Buch herausgegeben: der ‚Guide Culinaire’ - ‚Kochkunstführer’.
Der französische Präsident Raymond Poincaré erhob Escoffier am 11. September 1919 zum Ritter der Ehrenlegion Frankreichs.
Escoffiers ‚Guide Culinaire’ wird als eine der formalen Grundlagen der Kochkunst des 20. Jahrhunderts angesehen.
Viele Frauen sind nur auf ihren guten Ruf bedacht, aber die anderen werden glücklich. Josephine Baker
Auf eine Christblume
I
Tochter des Waldes, du Lilienverwandte, So lang von mir gesuchte, unbekannte, Im fremden Kirchhof, öd und winterlich, Zum erstenmal, o schöne, find ich dich!
Von welcher Hand gepflegt du hier erblühtest, Ich weiß es nicht, noch weßen Grab du hütest; Ist es ein Jüngling, so geschah ihm Heil, Ist's eine Jungfrau, lieblich fiel ihr Teil.
Im nächtgen Hain, von Schneelicht überbreitet, Wo fromm das Reh an dir vorüberweidet, Bei der Kapelle, am kristallnen Teich, Dort sucht ich deiner Heimat Zauberreich.
Schön bist du, Kind des Mondes, nicht der Sonne; Dir wäre tödlich andrer Blumen Wonne, Dich nährt, den keuschen Leib voll Reif und Duft, Himmlischer Kälte balsamsüße Luft.
In deines Busens goldner Fülle gründet Ein Wohlgeruch, der sich nur kaum verkündet; So duftete, berührt von Engelshand, Der benedeiten Mutter Brautgewand.
Dich würden, mahnend an das heilge Leiden, Fünf Purpurtropfen schön und einzig kleiden: Doch kindlich zierst du, um die Weihnachtszeit, Lichtgrün mit einem Hauch dein weißes Kleid.
Der Elfe, der in mitternächtger Stunde Zum Tanze geht im lichterhellen Grunde, Vor deiner mystischen Glorie steht er scheu Neugierig still von fern und huscht vorbei.
II Im Winterboden schläft, ein Blumenkeim, Der Schmetterling, der einst um Busch und Hügel In Frühlingsnächten wiegt den samtnen Flügel; Nie soll er kosten deinen Honigseim.
Wer aber weiß, ob nicht sein zarter Geist, Wenn jede Zier des Sommers hingesunken, Dereinst, von deinem leisen Dufte trunken, Mir unsichtbar, dich blühende umkreist?
Eduard Mörike (1804-1875)
Frauen, die unter sich sind, brauchen keine Männer. Das macht sie stark. Männer sind früher oder später auf Frauen angewiesen, das macht sie schwach. Loriot
Altes Kaminstück
Draußen ziehen weiße Flocken Durch die Nacht, der Sturm ist laut; Hier im Stübchen ist es trocken, Warm und einsam, stillvertraut.
Sinnend sitz ich auf dem Seßel, An dem knisternden Kamin, Kochend summt der Waßerkeßel Längst verklungne Melodien.
Und ein Kätzchen sitzt daneben, Wärmt die Pfötchen an der Glut; Und die Flammen schweben, weben, Wundersam wird mir zu Mut.
Dämmernd kommt heraufgestiegen Manche längst vergeßne Zeit, Wie mit bunten Maskenzügen Und verblichner Herrlichkeit.
Schöne Frauen, mit kluger Miene, Winken süßgeheimnisvoll, Und dazwischen Harlekine Springen, lachen, lustigtoll.
Ferne grüßen Marmorgötter, Traumhaft neben ihnen stehn Märchenblumen, deren Blätter In dem Mondenlichte wehn.
Wackelnd kommt herbeigeschwommen Manches alte Zauberschloß; Hintendrein geritten kommen Blanke Ritter, Knappentroß.
Und das alles zieht vorüber, Schattenhastig übereilt - Ach! da kocht der Keßel über, Und das naße Kätzchen heult.
Heinrich Heine (1797-1856)
Weihnachten
... - ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.
Jean-Paul Sartre
Winterlied
Geduld, du kleine Knospe Im lieben stillen Wald, Es ist noch viel zu frostig, Es ist noch viel zu bald.
Noch geh ich dich vorüber, Doch merk ich mir den Platz, Und kommt heran der Frühling, So hol ich dich, mein Schatz.
August Graf von Platen (1796-1835)
Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle. Oscar Wilde
Zwar ist das Jahr an Festen reich, Doch ist kein Fest dem Feste gleich, Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein Stets harren in süßer Lust und Pein.
O schöne, herrliche Weihnachtszeit, Was bringst du Lust und Fröhlichkeit! Wenn der heilige Christ in jedem Haus Teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein, So kommt der heilige Christ hinein, Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen, Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.
Der heilige Christ an Alle denkt, Ein Jedes wird von ihm beschenkt. Drum lasst uns freu'n und dankbar sein! Er denkt auch unser, mein und dein.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben(1798-1874)
Liebe
... einen Menschen zu lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Am Weihnachtsabend
Stehst du freundlich wieder offen, Meiner Kindheit Paradies, Das ich unter frohem Hoffen, In der Jugend Mut verließ? -
Haben Zauberlandes Räume Hell sich wieder aufgetan,S chaukeln meine alten Träume Wieder mich in süßem Wahn?
Gießt der Kerzen muntrer Schimmer Licht durch meine Lebensnacht, In der schon seit Jahren nimmer Ruhesterne mir gelacht? -
Wär ich niemals doch geschieden Aus dem engbeschränkten Reich; Dann wär meiner Seele Frieden Noch wie damals ewig gleich.
Ach, nun scheinen Weihnachtskerzen Wie der Fackel düstrer Zug, Wenn zum Grab gebrochne Herzen Auf der Bahre hin man trug. -
Oder wie die Abendröte Noch den Horizont bemalt, Wenn sich schon die Nacht erhöhte, Längst nicht mehr die Sonne strahlt.
Abglanz des verlornen Glückes Find ich, wo sonst Glückes Spur: Kenne Gunst des Augenblickes Diesen bleichen Schatten nur.
Matt versanken kleine Freuden Vor der Liebe Sonnenglanz. - Nach der Liebe steht das Scheiden, Es zerriss mir meinen Kranz.
Flattern auch noch kleine Blüten Hier und dort mir freundlich zu, Nehm ich sie, wie sie sich bieten; Doch sie geben keine Ruh.
Leuchtet nur ihr Weihnachtskerzen, Durch die Winternacht so mild, Also strahlt durch Gram und Schmerzen Meiner einz’gen Liebe Bild.
Ida Gräfin Hahn-Hahn (1805-1880)
Schnee
Foto: Saskia-Marjanna Schulz
Echter Geheimtipp für die Küche: Der Hering (Lexikon der Küche)
Ein Fichtenbaum steht einsam Im Norden auf kahler Höh'. Ihn schläfert; mit weißer Decke Umhüllen ihn Eis und Schnee.
Er träumt von einer Palme, Die, fern im Morgenland, Einsam und schweigend trauert Auf brennender Felsenwand.
Heinrich Heine (1797-1856)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
Liebe
... eine Liebesbeziehung kann man zerreden. Zerschweigen kann man sie nicht.
Robert Musil
Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben
... ich kann Euch für den Christbaum, wenn ihr überhaupt einen habt, keine Kerzen geben, kein Stück Brot, keine Kohle zum Heizen, kein Glas zum Einschneiden. Wir haben nichts. Ich kann Euch nur bitten, glaubt an dieses Österreich!
Leopold Figl, Weihnachtsansprache 1945, Land Oberösterreich
Wenn der Mensch verliebt ist, zeigt er sich so, wie er immer sein sollte. Simone de Beauvoir
Liebe
Freudvoll Und leidvoll, Gedankenvoll sein;
Langen Und bangen In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend, Zum Tode betrübt, Glücklich allein Ist die Seele, die liebt.
Johann Wolfgang von Goethe
"Natürlich wollen wir grundlegende Veränderungen. Wenn das Revolution ist, dann bin ich ein Revolutionär. Selbst Jesus war das, er wollte Güte, Gerechtigkeit und Vergebung." - Desmond Tutu, Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 43/1984
Die Geschichte des guten Jesus hab ich nun so satt, daß ich sie von keinem als allenfalls von ihm selbst hören möchte. Johann Wolfgang von Goethe