Vieles ist jetzt anders. Deshalb werde ich hier das ganze Jahr über die Kurzfassung meiner Family-and-Friends-Letter für alle veröffentlichen. Gewidmet meiner Familie, meinen Freundinnen und Freunden und allen Menschen. By Lilli Cremer-Altgeld
Xmas
Donnerstag, 17. Dezember 2020
Lasst uns aus dem ROTEN TUCH – den ROTEN TEPPICH machen!
Sonntag, 13. Dezember 2020
Sie sind hochbegabt und haben Fragen? Sie sind – vielleicht – hochbegabt und haben Fragen? Ich antworte Ihnen!
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Warum versteht mich keiner – das ist so eine Frage von hochbegabten
Menschen, die mir oft gestellt wird: Warum verstehen die Menschen mich nicht?
Das dachte ich schon, als ich noch ganz klein war. Aber dann gab es einen
Lichtblick: Ich war so zwischen 3 und 4 Jahren und meine Tante – in meiner
zweiten Heimat auf dem Land, im Westerwald – erreichte, dass ich zeitweise zur
Schule gehen durfte.
Ich durfte meine Fragen zwar erst nach dem Unterricht stellen – aber
endlich konnte ich fragen und bekam die richtigen Antworten.
Ein Lichtblick!
Nicht verstanden zu werden – ist für Hochbegabte fast das Schlimmste.
Allerdings nicht für alle Hochbegabte. Denn auch bei Menschen mit einem hohen
IQ gibt es Unterschiede. Große Unterschiede. Sehr große Unterschiede.
Normalerweise erkennen wir ja die Hochbegabten sofort – weil sie
irgendein Merkmal haben, dass ganz außergewöhnlich ist. Aber es gibt auch die
anderen Hochbegabten – die unauffälligen Hochbegabte – wie mich.
Ich erzähle Ihnen jetzt eine Geschichte – vielleicht erkennen Sie sich.
Und vielleicht haben Sie dann Fragen.
Blicken wir erst einmal auf die Typischen – und dann auf eine nicht
typische Hochbegabte:
Es sind die
kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs
Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und
spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann
bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste
Professorin.
Man kennt sie.
Dann gibt es
noch die anderen.
Ihre Begabung
ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für
Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie
mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie
eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.
Und doch haben
sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.
Ein Beispiel:
Ich war Mitglied in einem bekannten Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in
seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich
alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen
Gesetz, das für alle Menschen eine Erleichterung sein sollte. Man diskutierte.
Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.
Ich erwähnte
den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder größeren Stadt stehen diese
Interviewer auf den bekannten Einkaufsstraßen und wollen wissen, welche
Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Straßeninterviews
nennen wir das. In Köln ist dafür z.B. die Schildergasse bekannt. Ganz zu
Anfang meines Studiums habe ich da auch oft gestanden – und vielleicht sind wir
uns begegnet und ich habe Sie gefragt, welche Marmelade Sie zu Ihrem Frühstück
bevorzugen.
Vielleicht
haben Sie mir geantwortet. Vielleicht waren Sie in Eile – und sind gleich
weiter gezogen. Aber jetzt haben wir vielleicht Zeit für einander. Vielleicht
stellen SIE ja jetzt die Fragen. Nicht auf der Schildergasse – sondern hier per
Mail.
Zurück zur
Marktforschung und zum WIR. Wir, das waren meine Kolleg*innen aus der Marktforschung
und ich. Ich leitete zu jener Zeit ein Institut für Markt- und
Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren sehr
bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.
In meinem
Verband war das alles bekannt.
Ja. Sagte man:
Eine Befragung auf der Straße ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch
immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Straße und befragen die
Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an
den OB der Stadt. Der kann sie prüfen und weiter geben in den Bundestag.
Einer von
meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen
können, mit uns zu reden?
Wie, sagte ich:
50 Menschen?
Ja. Sagten die
anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.
Klar sind 50
Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50
Menschen motivieren, ein neues Gesetz in den Bundestag zu bringen?
Nach einer
halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir
das wohl schaffen werden?
Warum so
zaghaft?
Die Jungs und
Mädels, die hier zusammen saßen, waren die Menschen, die täglich über Millionen
(!) entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000
und mehr! Warum um alles in der Welt so zaghaft?
Mir war klar,
dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht
weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der
Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen
wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen. Und vielleicht müssen
wir das alles vergessen. Es sei denn, der Mut der Frauen und Männer würde
erwachen.
Noch bevor ich
den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren
konnte, war es bei mir raus:
1.000 INTERVIEWS!
1.000
Interviews? Der Aufschrei hat den Kölner Dom zum Wanken gebracht.
1.000
Interviews?
Diese
Junior-Ausgaben der Top-Manager*innen benahm sich – als würden sie nicht bis 3
zählen können.
1.000
Interviews?
Das Entsetzen
war groß. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was
zumeist losgeht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen
Weg vor Augen hat:
🌟GEHT NICHT!
🌟FUNKTIONIERT
NICHT!
🌟SCHAFFEN WIR
NICHT!
🌟WIR SIND DOCH
NICHT VERRÜCKT!
🌟WER SOLL DAS
DENN ALLES ZAHLEN?
Ich hörte mir
das eine Stunde an, während ich bereits das Konzept schrieb, die Umsetzung des
Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident
hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu
kommen und die Einzelheiten zu präsentieren.
Gesagt. Getan.
Wir fanden über
50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die
ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen
mit den „höchsten Stundenlöhnen“, die hier und heute ehrenamtlich auf die Straße
gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.
Um Mitternacht
hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir
kontrolliert. Alles perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein
Team von inzwischen fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert, so
leidenschaftlich arbeiten gesehen.
👄Alles für das
EHRENAMT!
👄Es wurde keine
Geld ausgegeben!
👄Niemand bekam
Geld für diese Arbeit!
Am nächsten
Morgen wurde noch einmal alles kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins
Rechenzentrum zur Universität der Stadt. Ich schrieb dazu einen Bericht für die
Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte
ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB
präsentieren zu dürfen.
Der OB schien
sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“: In den
Deutschen Bundestag.
Und so wurde
aus unserer Idee der Beweis, dass diese 1.000 Menschen diese Verbesserung ihres
Alltags wirklich alle, alle wollten.
Schließlich
wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag
etwas besser macht.
Nein, so
faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht. Auch nicht so charmant
wie eine Melodie von Mozart.
Aber es
erleichtert seitdem jedem Menschen das Leben.
Und das Tag für
Tag in Deutschland.
Hochbegabte
sind manchmal anders.
Ihre Ergebnisse sind weniger prickelnd – aber sie können die Türen öffnen, die verschlossen waren. Sie können Sachen wieder ans Laufen bringen – an die niemand mehr geglaubt hat. Und: Sie können in der Krise ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Wenn Sie hochbegabt sind und Fragen haben: Mailen Sie mir bitte Ihre Fragen: lillicremeraltgeld@t-online.de
Wenn Sie –
vielleicht - hochbegabt sind und Fragen haben: Mailen Sie mir bitte Ihre
Fragen: lillicremeraltgeld@t-online.de
Danke.
Ich freue mich
auf Sie.
Echt jetzt!
Herzlichst,
Ihre
Lilli Cremer-Altgeld
lillicremeraltgeld@t-online.de
Samstag, 31. Oktober 2020
Für ALLE LESERINNEN UND LESER habe ich eine warmherzige Kostbarkeit

Ich habe für ALLE LESERINNEN UND LESER eine wunderschöne
Überraschung.
Was für eine Kostbarkeit?
Ein Gedicht. Ein Buch. Eine Autorin. Zwei Illustratoren. Und
Stimmen, die etwas über das Gedicht, die Autorin und die Illustratoren sagen:
eine Neuropsychologin, ein Arzt und eine Schauspielerin.
Und schließlich gibt es die Chance, dieses Wunderwerk sich
selbst und allen Liebsten unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Bitte Herz aufmachen und tief atmen.
Das Gedicht:

Die Autorin:
Kitty O’Meara
lebt im amerikanischen Wisconsin.
Sie ist mit Phillip Hagedorn verheiratet
und das Paar wohnt in einem Haus mit
mehreren Gärten namens Full Moon Cottage.
Im Laufe ihres Lebens war Kitty Lehrerin, Seelsorgerin
und spirituelle Begleiterin. Sie liebt es, künstlerisch tätig zu sein und
schreibt seit ihrer Kindheit. Und die Menschen blieben zu Hause ist ihr
erstes gedrucktes Buch.
Die Illustratoren:
Stefano Di Cristofaro
ist ein bekannter Illustrator und
Designer. Er ist in Venezuela und Italien
aufgewachsen und lebt und arbeitet in
Mexico City. Stefano hat bereits mehrere
spanische Kinderbücher illustriert. Seine
Familie erzählt, dass er als Kind erst ruhig
sitzen blieb, wenn er die Möglichkeit
hatte, etwas zu malen.
Paul Pereda
ist Illustrator und hat bisher vor allem
in den Bereichen Videospiel und
Sammelkartenspiel gearbeitet – unter
anderem für Disney, Nickelodeon,
Atari und MTV. Paul ist in Venezuela
geboren und lebt inzwischen in Madrid.
Er zeichnet seit seiner Kindheit. Seine
Mutter ist nie ohne Stifte und Papier
aus dem Haus gegangen, um ihn auch
unterwegs beschäftigen zu können.
Die Stimmen:
„Und die Menschen blieben zu Hause ist ein bedeutungsvolles Gedicht, das für Menschen jeden Alters in dieser herausfordernden Zeit eine hoffnungsvolle Botschaft bereithält. Es ermutigt uns alle nachzudenken und tief in uns zu gehen – damit wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen und zusammenkommen können, um die Welt zu heilen. “
— Dr. Judy Ho, Neuropsychologin, Autorin, TV-Moderatorin und
Podcasterin
„Kitty O’Meara offenbart uns in ihrem Buch Und die Menschen
blieben zu Hause eine Weisheit, die während der COVID-19-Pandemie und darüber
hinaus helfen kann. Sie fordert uns auf zu wachsen — nach innen zu sehen,
aufmerksam zuzuhören, neue Perspektiven einzunehmen und so schließlich neue
Lebensweisen auf der Erde zu gestalten.“
—Deepak Chopra, Arzt, Bestsellerautor
„Kitty ist es gelungen, diese prekäre historische Phase so
sprachgewaltig und warmherzig zu beschreiben, dass ihre Worte auch kommende
Generationen erreichen werden. Das Gedicht ist in einer Zeit entstanden, in der
wir alle den Glauben daran brauchen, dass etwas Positives aus etwas so
Schrecklichem entstehen kann. Kittys Worte lassen uns innehalten und hoffen.
Zusammen mit den umwerfenden Illustrationen, die direkt aus dem Leben gegriffen
sind, lässt uns das Buch an eine bessere Zukunft glauben.“
—Kate Winslet,
Schauspielerin
Und die Menschen bleiben zu Hause
Ich wünsche eine köstliche Zeit zu Hause!
Herzlichst
Lilli Cremer-Altgeld
DGT - Absage Premiere WILDKRAUT von Yannis Tsiros
Die Premiere wird auf Januar 2021 verschoben. Wir werden euch frühzeitig über den neuen Termin informieren.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!
(Theaterleiter)
Deutschsprachige Erstaufführung!
Kartenreservierungen über das DGT: info@dgt-koeln.de – Tel.: 0221/421283
27., 28. und 29. Januar um 20 Uhr
25., 26. und 27. Februar um 20 Uhr
14., 15. und 16. April um 20 Uhr
Anlässlich unseres Jubiläums – das DGT wird 30! – präsentieren wir das neue Erfolgsstück des griechischen Gegenwartsautors Yannis Tsiros, in der deutschen Erstaufführung, übersetzt von Wolfgang Barth und Greg Liakopoulos.
Das 3-Personen-Stück ist Krimi und Drama zugleich. Eine Zeit: ein Sommertag, ein Ort: eine Grillbude an einem Strand der Ägäis, eine Handlung: die Suche nach einem verschwundenen jungen Deutschen. Wer hat Wolfgang umgebracht. Unter Mordverdacht gerät der Imbissbesitzer Stavros. Sein Büdchen betreibt er zusammen mit seiner Tochter Haroula an der Grenze zur Illegalität. Bald weiten sich die polizeilichen Ermittlungen für ihn zum Existenzkampf aus. Stavros wird ein Spielball griechischer und deutscher Behörden. Am Ende steht er ganz allein, isoliert von seinen Dorfnachbarn und als Zielscheibe für holländische, österreichische und französische Urlauber, die am Strand ihre Villen gebaut haben.
In WILDKRAUT prallen die Ansprüche der Globalisierungsgewinner auf den verzweifelten Überlebenswillen der Verlierer. Ein strahlender Postkartensommer entwickelt sich zu einem Drama, in dem der Zusammenprall der Kulturen, die Unbeugsamkeit, der Groll, das Unverständnis und die Intoleranz zur absoluten Demütigung führen. Allerdings nimmt Stavros seine Niederlage nicht als endgültig hin. Er fühlt sich wie das Wildkraut, das dem Stück den Namen gibt: Seinen Samen kann man nicht vernichten. Man kann es immer wieder ausreißen, auf Dauer aber ist es nicht zu besiegen. Das Stück, das seit seiner Uraufführung in Athen ein Renner an griechischen Bühnen ist, kann als Volksstück im besten Sinne gelten. Wir freuen uns, es nun einer deutschen Erstaufführung unserem Kölner Publikum zu präsentieren. THEATERSTÜCKVERLAG, Korn-Wimmer, München
ENSEMBLE
Konzept & Regie Kostas PapakostopoulosMusikkomposition Herbert Mitschke
Regieassistenz Laura Barion
Mit Nikos Goudanakis, Enrico Ledzinski und Stella Veinoglou
Unterstützt wird das Projekt vom Kulturamt der Stadt Köln sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der Münchner Christkindlmarkt 2020 findet nicht statt
(30.10.2020) Der Münchner Christkindlmarkt wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden.
Der für den Christkindlmarkt zuständige Referent für Arbeit und Wirtschaft Clemens Baumgärtner:
„Ich bedauere sehr, dass nun wegen des aktuellen Infektionsgeschehens auch der Münchner Christkindlmarkt abgesagt wurde. Die Entscheidung ist verständlich, weil die weitere Ausbreitung des Virus gebremst werden muss. Ich verstehe aber auch die Enttäuschung der Beschicker und der Gäste des Christkindlmarkts.
Der Markt wäre zum Jahresende für die Menschen ein kleines Stück Normalität in einem Jahr voller Einschränkungen gewesen. Für die Marktkaufleute und Schausteller, die 2020 kaum Einnahmen erzielen konnten, wäre er die letzte Chance auf Erträge gewesen. Manche Beschicker werden nun in ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.
Die Stadt hat alles unternommen, um den Christkindlmarkt coronakonform stattfinden zu lassen. Ich bin weiter dafür offen, der Branche durch kreative Lösungen noch in diesem Winter Umsatzmöglichkeiten zu eröffnen, wenn die Entwicklung der Pandemie dies zulässt.“
Der Münchner Christkindlmarkt, veranstaltet und organisiert vom Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Landeshauptstadt, ist das Original und der bekannteste in der Stadt. Nach Schätzung des Veranstalters kommen alljährlich etwa drei Millionen Gäste auf den großen innerstädtischen Weihnachtsmarkt.
Historisch gesehen ist der Christkindlmarkt der älteste Weihnachtsmarkt in München. Die Anfänge des Christkindlmarktes sollen mit den sogenannten Nikolausmärkten bereits im 14. Jahrhundert liegen. Im Laufe seiner Geschichte hatte der Christkindlmarkt von 1806 an viele Standplätze und fand erst 1972 seine Heimstatt am Marienplatz.
Der Wirtschaftswert des Münchner
Christkindlmarkts betrug nach Berechnungen des RAW im Jahr 2018 rund 279 Millionen Euro. Darin enthalten sind die Umsätze der Marktstände sowie ökonomische Effekte, die der Münchner Tourismuswirtschaft zugute kommen. Den Berechnungen zufolge gaben die rund 3,25 Millionen Passanten an 28 Tagen 59 Millionen Euro (pro Person durchschnittlich 50,50 Euro) direkt auf dem Christkindlmarkt aus. Tagesbesucher lassen für Verpflegung, Einkäufe beim Einzelhandel, Taxifahrten oder die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel rund 87 Millionen Euro in der Stadt. Allein für Übernachtungen gaben die auswärtigen Christkindlmarktbesucher nochmals insgesamt 133 Millionen Euro aus.
Das Warenangebot des traditionellen Weihnachtsmarktes hat sich in den über 200 Jahren seines Bestehens nicht grundlegend geändert. Lebkuchen und Zwetschgenmanderl, Holzwaren aus Oberammergau, Südtirol und dem Erzgebirge und alles, was zur Advents- und Weihnachtszeit gehört, wird vor der Kulisse des neugotischen Rathauses in über 150 Buden rund um den Marienplatz angeboten. Eine besondere Stellung nimmt am Münchner Christkindlmarkt der große Bereich der Krippen und des Krippenzubehörs ein. Der sogenannte „Kripperlmarkt“ gilt als der wohl größte in Deutschland.
Ansprechpartner für die Presse
Oktoberfest-Pressestelle
Dr. Gabriele Papke und Claudia Bauer
Tel.: +49 (0) 89 233-82813
E-Mail: presse-veranstaltungen.raw@muenchen.de
Die offiziellen Adressen für alle Infos rund um den Münchner Christkindlmarkt:
www.christkindlmarkt-muenchen.de
Facebook: www.facebook.com/muenchner.christkindlmarkt
Instagram: www.instagram.com/muenchen
Montag, 26. Oktober 2020
NÜRNBERG: Corona: Christkindlesmarkt wird abgesagt
Angesichts der schnell steigenden Corona-Fallzahlen hat die Stadt Nürnberg schweren Herzens entschieden, den Christkindlesmarkt 2020 von Freitag, 27. November, bis Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember 2020, abzusagen. „Uns fällt diese Entscheidung sehr schwer. Der Christkindlesmarkt mit seiner großen Tradition gehört zu Nürnberg. Eine Adventszeit ohne Prolog des Christkinds und ohne das Städtlein aus Holz und Tuch auf dem Hauptmarkt ist für uns wie für die vielen Besucherinnen und Besucher Nürnbergs von nah und fern nur schwer vorstellbar. Und doch sind wir nach langer Abwägung und zum Schutz der Bevölkerung zu dem Schluss gekommen, den Christkindlesmarkt in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen“, sagt Oberbürgermeister Marcus König.
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bewegt sich auch in Nürnberg in Richtung des Schwellenwerts von 100 und mehr Infektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner. Aktuell beträgt der Wert nach der Corona-Ampel des Bayerischen Gesundheitsministeriums 76,01. „Es ist davon auszugehen, dass die Schwelle noch in nächster Zeit über 100 steigt und die Corona-Ampel des Ministeriums auf dunkelrot umspringt“, betont OB Marcus König. Damit gelten noch einmal zusätzliche Beschränkungen für die Bevölkerung und Veranstaltungen.
König erklärt weiter: „Vor diesem Hintergrund halten wir es für das falsche Signal, den Christkindlesmarkt zu veranstalten.“ Obwohl das städtische Marktamt in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Schausteller und der Marktkaufleute einen dezentralen Christkindlesmarkt mit einem sehr strengen Hygiene-Konzept für die Corona-Zeit entwickelt hatte, wie der Oberbürgermeister unterstreicht. Der Markt hätte auf insgesamt vier Plätzen in der Altstadt stattgefunden. Dies hätte die Besucherströme entzerrt und mehr Platz auf dem Hauptmarkt geschaffen. Breitere Budengassen und eine Maskenpflicht sowie zahlreiche Desinfektionsständer hätten für zusätzliche Hygiene gesorgt. „Dennoch können wir eine zusätzliche Ansammlung von vielen Tausend Menschen in der Innenstadt nicht verantworten“, bedauert OB Marcus König. Er hatte die Verbände der Schausteller und der Marktkaufleute zuvor von dieser Entscheidung der Stadt informiert.
Oberbürgermeister König und Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas haben ihnen angeboten, ähnlich wie schon in den Monaten über den Sommer in der Adventszeit mit einzelnen Ständen verteilt über das Stadtgebiet oder in den Stadtteilen vertreten zu sein. „Wir wissen um die besondere Bedeutung der Weihnachtszeit für die Marktbeschicker und ihre Familien“, sagt Dr. Fraas. „Der Christkindlesmarkt hat eben auch eine besondere wirtschaftliche Bedeutung für Nürnberg. Davon profitieren die Schausteller und Marktkaufleute, der Einzelhandel sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe. Auch aus diesem Grund tut uns die Entscheidung sehr weh“, sagt der Wirtschaftsreferent. „Ich kann alle verstehen, die – mich eingeschlossen – nun hart an dieser Entscheidung zu knabbern haben. Aber es ist ein Gebot der Vernunft“, so Dr. Fraas. „Lieber jetzt die Notbremse ziehen, als erst ein paar Tage vor Beginn.“
Kontakt zu Lilli Cremer-Altgeld
Lilli Cremer-Altgeld
Lilli Cremer-Altgeld ist gelernte Print-, Radio- und Fernseh-Journalistin. Im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) hat sie über internationale Wirtschaftspolitik geschrieben. Als Universitätskuratorin leitete sie den Arbeitskreis Presse an der Privaten Universität Witten/Herdecke. Sie hat an der Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Köln, Leipzig und Dresden Kommunikation unterrichtet und wurde aufgenommen als Mitglied im Rednerlexikon für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ihre Seminare und Vorträge führten sie durch Deutschland, Europa, in die USA, in die Karibik und nach Afrika. Von der Stadt Köln ist Cremer-Altgeld für Ihre Arbeiten mit dem Museumsportrait 'Kölner Persönlichkeiten' ausgezeichnet worden ebenso wie mit der gleichnamigen Veröffentlichung von Professor Alphons Silbermann und Peter H. Fürst. Auswahlkriterien waren: Wer »hervorragend geeignet erschien, sein Köln in all seiner Lebendigkeit und Farbigkeit, seiner menschlichen Wärme und hohen Intellektualität zu vertreten.« Cremer-Altgeld ist Bloggerin. Sie interviewt Menschen aus allen sozialen Milieus: unbekannte, unerkannte, bekannte, berühmte und weltberühmte Persönlichkeiten. Sie schreibt und arbeitet als Beraterin für Wirtschaftsunternehmen, Institutionen und Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur lillicremeraltgeld@t-online.de
Für Frieden und Harmonie in der Partnerschaft, Ehe + Familie: ZWILLINGSLERNPROGRAMM. Bitte teilen.
Impuls für eine Diskussion: Eine frühere Freundin gewährte mir den völligen Einblick in ihre Arbeit zur Diplom-Psychologin. Thema: „Alkoholismus und die Gewalt bei Männern.“ Später habe ich an einer Studie der Bundesregierung mitgearbeitet: Es ging um schwangere Frauen aus bildungsfernen Milieus. Viele Frauen, mit denen ich damals gesprochen habe, sahen keinen Ausweg, sich gegen ihren Mann zu wehren - viele von ihnen hatten auch deshalb das Ziel: Immer wieder schwanger zu werden - weil die Männern dann weniger, weniger brutal oder manchmal gar nicht geschlagen haben. Mein – inzwischen: UNSER – Gedanke: ZWILLINGSLERNPROGRAMM für Mädchen und Jungen: A-Zwilling: Selbstverteidigungsausbildung für Mädchen und Jungen. B-Zwilling: Psychologische Ausbildung für Jungen und Mädchen. Ab der Grundschule verpflichtend für alle Kinder. Ziel: Das Ende der Gewalt in der Liebe, Partnerschaft und in der Familie. Dazu haben wir Mails geschrieben an ☕ Bundesministerium für Bildung und Forschung ☕ Ministerpräsident:innen der Länder ☕ Kultusministerkonferenz ☕ Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ☕ Kirchen. Nach dem GESETZ DER KRITISCHEN MASSE (Spieltheorie) kann den Frauen, Kindern – und auch Männern in der Zukunft geholfen werden. Erste Angesprochene haben sich gemeldet. Hintergrundinformation, Entwicklung und aktueller Stand gibt es mit dem Klick auf das Foto.
Weihnachtsseite für Hochbegabte?
warum brauchen Hochbegabte eine eigene Seite für Weihnachten?
Singen sie nicht die gleichen Lieder?
Essen sie nicht die gleichen Speisen?
Haben sie nicht die gleichen Freuden?
Ja. Und: nein.
Um es gleich zu sagen: DIE Hochbegabten gibt es ebenso wenig wie DIE Deutschen oder DIE Katholiken.
Die Seite ist entstanden vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die ich mit Hochbegabten gemacht habe: Sie sind – waren – Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Coachees, Geschäftsfreunde und Geschäftsfreundinnen, Interviewpartnerinnen und Interviewpartner.
In dieser Zeit vor Weihnachten erinnere ich mich gerne an wertvolle Gespräche. Fragen. Gedanken. Fragmente.
Eben daran, dass es Hochbegabte gibt, die besondere Herausforderungen lieben. Darüber habe ich vorgedacht.
Was können Herausforderungen für Hochbegabte sein?
Zum Beispiel: kochen!
Wenn sie nicht tagtäglich am Herd stehen, um ‚ Arme Kölsche Ritter mit beschwipsten Pflaumen’ oder ‚ Crème brûlée mit Vanille und Rosmarin’ zu zaubern, dann kann es schon eine Herausforderung für sie sein, eine ‚Ente à l'orange auf klassische Art’ oder ein ‚Baiserbusserl’ am Weihnachtstag auf den Tisch zu bringen.
Oder:
Es gibt Hochbegabte, die nicht jedes Jahr vor ihrem Freundes- oder Familienkreis – vor ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder Geschäftsfreunden - die gleiche Rede leicht abgewandelt halten mögen.
Für sie mag es eine Herausforderung sein, sich zu fragen, warum gerade die Rede von John F. Kennedy, Martin Luther King oder Perikles so ergreifend gewesen ist. So bedeutend, dass wir uns heute noch erinnern? Was können diese Hochbegabten für sich daraus lernen und was umsetzen?
In diesem Sinne wünsche ich allen Hochbegabten eine prickelnde Vorweihnachtszeit.
Für Sie und Ihre Lieben glückliche Weihnachtstage.
Von Herzen
Ihre
Lilli Cremer-Altgeld
Bedburg/Köln im November 2009
PS Herausforderung: Was ist für Sie 'Liebe' ? Was bedeutet Ihnen 'Liebe'?
Man trägt viel im Herzen, was man nie einem anderen Menschen mitteilen kann. Greta Garbo
Gleich gibt es heissen Tee!
Foto: Saskia-Marjanna Schulz
Heut' ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe! Ich sehe heut' durchs Augenglas der Liebe. Johann Wolfgang von Goethe
Liebe
Ingeborg Bachmann
Die Freunde, die man um vier Uhr morgens anrufen kann, die zählen. Marlene Dietrich
Liebe
Orson Welles
Schnee
Foto: Saskia-Marjanna Schulz
Die Schönheit brauchen wir Frauen, damit die Männer uns lieben, die Dummheit, damit wir die Männer lieben. Coco Chanel
Vorfreude
Foto: Saskia-Marjanna Schulz
Bevor es Guide-Michelin-Sterne-Köche gab ...
Noch bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhundert war es eine ehrenvolle Verpflichtung jedes Kochkollegen – und jeder Kochkollegin – beim Nennen seines Namens (!) aufzustehen(!). Manche Kollegen führten diesen Kult noch weiter und verneigten ihr Haupt vor ihm. Andere Zeiten gewiss.
Aber Escoffier beeinflusste die französische Haute Cuisine auch auf besondere Weise: Er liess sich von Köstlichkeiten aus anderen Ländern inspirieren.
Er kochte in Paris und Nizza. Sein erstes Restaurant, Le Faisan doré, eröffnete er in Cannes. Im Jahre 1879 übernahm er die Leitung des Maison Chevet am königlichen Palast in Paris.
Später kreierte er seine weltberühmten Speisen wie zum Beispiel Seezungenfilet Coquelin, Homard à l’américaine, Geflügel à la Derby und Pfirsich Melba.
1898 wurde das berühmte ‚Ritz’ an der Place Vendôme in Paris eröffnet. Escoffier übernahm die Direktion der Küche.
1903 wurde sein bekanntestes Buch herausgegeben: der ‚Guide Culinaire’ - ‚Kochkunstführer’.
Der französische Präsident Raymond Poincaré erhob Escoffier am 11. September 1919 zum Ritter der Ehrenlegion Frankreichs.
Escoffiers ‚Guide Culinaire’ wird als eine der formalen Grundlagen der Kochkunst des 20. Jahrhunderts angesehen.
Escoffier
- Auguste Escoffier: Memories of My Life
- Cooking with Les Dames D'Escoffier: At Home with the Women Who Shape the Way We Eat and Drink
- Escoffier: The King of Chefs
- Kochkunstführer
- Kochkunstführer. Hand- und Nachschlagebuch der klassischen französischen Küche und der internationalen Küche
- L'aide memoire culinaireL'Aide-Mémoire culinaire
- Le guide culinaire : Aide-mémoire de cuisine pratique
- Ma Cuisine
- Musée de l'Art Culinaire Fondation Auguste Escoffier Villeneuve-Loubet Côte d'Azur
- The Complete Guide to the Art of Modern Cookery
- The Escoffier Cookbook: and Guide to the Fine Art of Cookery for Connoisseurs, Chefs, Epicures: Guide to the Fine Art of French Cuisine
- Un maitre de la cuisine Française
- World of Escoffier
Viele Frauen sind nur auf ihren guten Ruf bedacht, aber die anderen werden glücklich. Josephine Baker
Auf eine Christblume
Tochter des Waldes, du Lilienverwandte,
So lang von mir gesuchte, unbekannte,
Im fremden Kirchhof, öd und winterlich,
Zum erstenmal, o schöne, find ich dich!
Von welcher Hand gepflegt du hier erblühtest,
Ich weiß es nicht, noch weßen Grab du hütest;
Ist es ein Jüngling, so geschah ihm Heil,
Ist's eine Jungfrau, lieblich fiel ihr Teil.
Im nächtgen Hain, von Schneelicht überbreitet,
Wo fromm das Reh an dir vorüberweidet,
Bei der Kapelle, am kristallnen Teich,
Dort sucht ich deiner Heimat Zauberreich.
Schön bist du, Kind des Mondes, nicht der Sonne;
Dir wäre tödlich andrer Blumen Wonne,
Dich nährt, den keuschen Leib voll Reif und Duft,
Himmlischer Kälte balsamsüße Luft.
In deines Busens goldner Fülle gründet
Ein Wohlgeruch, der sich nur kaum verkündet;
So duftete, berührt von Engelshand,
Der benedeiten Mutter Brautgewand.
Dich würden, mahnend an das heilge Leiden,
Fünf Purpurtropfen schön und einzig kleiden:
Doch kindlich zierst du, um die Weihnachtszeit,
Lichtgrün mit einem Hauch dein weißes Kleid.
Der Elfe, der in mitternächtger Stunde
Zum Tanze geht im lichterhellen Grunde,
Vor deiner mystischen Glorie steht er scheu
Neugierig still von fern und huscht vorbei.
II
Im Winterboden schläft, ein Blumenkeim,
Der Schmetterling, der einst um Busch und Hügel
In Frühlingsnächten wiegt den samtnen Flügel;
Nie soll er kosten deinen Honigseim.
Wer aber weiß, ob nicht sein zarter Geist,
Wenn jede Zier des Sommers hingesunken,
Dereinst, von deinem leisen Dufte trunken,
Mir unsichtbar, dich blühende umkreist?
Eduard Mörike (1804-1875)
Frauen, die unter sich sind, brauchen keine Männer. Das macht sie stark. Männer sind früher oder später auf Frauen angewiesen, das macht sie schwach. Loriot
Altes Kaminstück
Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam, stillvertraut.
Sinnend sitz ich auf dem Seßel,
An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Waßerkeßel
Längst verklungne Melodien.
Und ein Kätzchen sitzt daneben,
Wärmt die Pfötchen an der Glut;
Und die Flammen schweben, weben,
Wundersam wird mir zu Mut.
Dämmernd kommt heraufgestiegen
Manche längst vergeßne Zeit,
Wie mit bunten Maskenzügen
Und verblichner Herrlichkeit.
Schöne Frauen, mit kluger Miene,
Winken süßgeheimnisvoll,
Und dazwischen Harlekine
Springen, lachen, lustigtoll.
Ferne grüßen Marmorgötter,
Traumhaft neben ihnen stehn
Märchenblumen, deren Blätter
In dem Mondenlichte wehn.
Wackelnd kommt herbeigeschwommen
Manches alte Zauberschloß;
Hintendrein geritten kommen
Blanke Ritter, Knappentroß.
Und das alles zieht vorüber,
Schattenhastig übereilt -
Ach! da kocht der Keßel über,
Und das naße Kätzchen heult.
Heinrich Heine (1797-1856)
Weihnachten
Jean-Paul Sartre
Winterlied
Im lieben stillen Wald,
Es ist noch viel zu frostig,
Es ist noch viel zu bald.
Noch geh ich dich vorüber,
Doch merk ich mir den Platz,
Und kommt heran der Frühling,
So hol ich dich, mein Schatz.
August Graf von Platen (1796-1835)
Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle. Oscar Wilde
Weihnachtslieder
- Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen
- Ave Verum Corpus
- Christmas Year `Round
- Es ist ein Ros' entsprungen
- Fröhliche Weihnacht überall!
- In dulci jubilo
- Kling, Glöckchen
- Kommet ihr Hirten
- Lasst uns froh und munter sein
- Leise rieselt der Schnee
- O du fröhliche, o du selige
- O Tannenbaum, o Tannenbaum
- Panis Angelicus
- Schneeflöckchen, Weissröckchen
- Stille Nacht, heilige Nacht!
- Süsser die Glocken nie klingen
- Tochter Zion
- Vom Himmel hoch, o Engel, kommt
Weihnachten
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
Stets harren in süßer Lust und Pein.
O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.
Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu'n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
Liebe
Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Am Weihnachtsabend
Meiner Kindheit Paradies,
Das ich unter frohem Hoffen,
In der Jugend Mut verließ? -
Haben Zauberlandes Räume
Hell sich wieder aufgetan,S
chaukeln meine alten Träume
Wieder mich in süßem Wahn?
Gießt der Kerzen muntrer Schimmer
Licht durch meine Lebensnacht,
In der schon seit Jahren nimmer
Ruhesterne mir gelacht? -
Wär ich niemals doch geschieden
Aus dem engbeschränkten Reich;
Dann wär meiner Seele Frieden
Noch wie damals ewig gleich.
Ach, nun scheinen Weihnachtskerzen
Wie der Fackel düstrer Zug,
Wenn zum Grab gebrochne Herzen
Auf der Bahre hin man trug. -
Oder wie die Abendröte
Noch den Horizont bemalt,
Wenn sich schon die Nacht erhöhte,
Längst nicht mehr die Sonne strahlt.
Abglanz des verlornen Glückes
Find ich, wo sonst Glückes Spur:
Kenne Gunst des Augenblickes
Diesen bleichen Schatten nur.
Matt versanken kleine Freuden
Vor der Liebe Sonnenglanz. -
Nach der Liebe steht das Scheiden,
Es zerriss mir meinen Kranz.
Flattern auch noch kleine Blüten
Hier und dort mir freundlich zu,
Nehm ich sie, wie sie sich bieten;
Doch sie geben keine Ruh.
Leuchtet nur ihr Weihnachtskerzen,
Durch die Winternacht so mild,
Also strahlt durch Gram und Schmerzen
Meiner einz’gen Liebe Bild.
Ida Gräfin Hahn-Hahn (1805-1880)
Schnee
Foto: Saskia-Marjanna Schulz
Echter Geheimtipp für die Küche: Der Hering (Lexikon der Küche)
Weihnachtslieder
- A la venue de Noël
- Alle Jahre wieder
- C'est le jour de la Noël
- Christmas Bells
- Der Christbaum ist der schönste Baum
- Es ist ein Ros entsprungen
- Freuet euch, ihr Christen alle
- Gegrüßt seist du, Maria
- Go Tell It On The Mountain
- Guillo prends ton tambourin
- Hark the Glad Sound! The Saviour Comes
- Ihr Kinderlein, kommet
- Il est né le divin enfant
- Jingle Bells
- The Little Drummer Boy
Es ist wieder soweit ...
Foto: Saskia-Marjanna Schulz
Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Cicely Saunders
Liebe
Victor Hugo
Weihnachtslieder
- In dulci jubilo - Now Sing We, Now Rejoice
- Laßt uns alle fröhlich sein
- Leise rieselt der Schnee
- Macht hoch die Tür
- Morgen, Kinder, wird's was geben
- Noël nouvelet
- O Dannebom, du drägst ne grönen Twig
- O Holy Night
- Rudolph, das kleine Renntier
- Silent night, holy night - Sancta nox, placida nox! - Stille Nacht, heilige Nacht!
- Süßer die Glocken nie klingen
- Un Noël Blanc
- Was soll das bedeuten?
- Weihnachten
- Zu Bethlehem geboren
Ein Fichtenbaum steht einsam
Im Norden auf kahler Höh'.
Ihn schläfert; mit weißer Decke
Umhüllen ihn Eis und Schnee.
Er träumt von einer Palme,
Die, fern im Morgenland,
Einsam und schweigend trauert
Auf brennender Felsenwand.
Heinrich Heine (1797-1856)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
Liebe
Robert Musil
Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben
Leopold Figl, Weihnachtsansprache 1945,
Land Oberösterreich
Wenn der Mensch verliebt ist, zeigt er sich so, wie er immer sein sollte. Simone de Beauvoir
Liebe
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein;
Langen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt,
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.
Johann Wolfgang von Goethe
"Natürlich wollen wir grundlegende Veränderungen. Wenn das Revolution ist, dann bin ich ein Revolutionär. Selbst Jesus war das, er wollte Güte, Gerechtigkeit und Vergebung." - Desmond Tutu, Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 43/1984
Die Geschichte des guten Jesus hab ich nun so satt, daß ich sie von keinem als allenfalls von ihm selbst hören möchte. Johann Wolfgang von Goethe









